Zukunft gestalten, Versorgung sichern
Zwischen alpinem Bergpanorama und intensiven Diskussionen: Im Juli 2025 wurde Alpbach in Tirol erneut zum Treffpunkt führender Köpfe aus Medizin, Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft. Wichtige Impulse kamen dabei auch von der Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien.
Eduardo Maldonado-González, Vizepräsident und Kurienobmann der angestellten Ärzte der Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien:

Foto: Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien
„Effektive Patientenlenkung sorgt dafür, dass Patientinnen und Patienten bedarfsgerecht, zur richtigen Zeit und am passenden Ort versorgt werden – das entlastet Notaufnahmen und verbessert die Versorgungsqualität insgesamt.“
Thomas Holzgruber, Generalsekretär und Patientenombudsmann der Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien:

Foto: Stefan Seelig
„Patientenrechte dürfen kein theoretisches Versprechen bleiben. Viele Menschen wissen nicht, welche Ansprüche sie haben, damit sie zu notwendigen Leistungen kommen oder wo sie sich hinwenden können. Das Gesundheitssystem muss Verantwortung übernehmen – und die Rahmenbedingungen so gestalten, dass Patientinnen und Patienten nicht länger auf sich allein gestellt sind.“
Johannes Kastner, Finanzreferent der Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien:

Foto: Stefan Seelig
„Wahlärztinnen und Wahlärzte sind ein stabilisierender Faktor in unserem Gesundheitssystem. Sie schaffen Versorgungsspielräume und entlasten den Kassenbereich – das kommt letztlich allen Patientinnen und Patienten zugute. Gerade in Zeiten knapper Ressourcen ermöglichen sie raschere Versorgung und ergänzen sinnvoll. Damit das Zusammenspiel gelingt, braucht es faire Rahmenbedingungen für beide Sektoren.“
Katayoun Tonninger – Bahadori, Referentin für Endoskopie der Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien:

Foto: Stefan Seelig
„Gute Vorsorge beginnt nicht erst beim Check-up, sondern im Alltag – mit gesunden Entscheidungen, die oft nebenbei getroffen werden. Wenn wir Rahmenbedingungen schaffen, die diese Entscheidungen einfacher und naheliegender machen, stärken wir die Eigenverantwortung jedes Einzelnen. Solche gezielten Anstöße können langfristig nicht nur die Gesundheit vieler Menschen verbessern, sondern auch unser Gesundheitssystem spürbar entlasten.“
Hamid Schirasi-Fard, Medienreferent der Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien:

Foto: Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien
„Ein solidarisches Gesundheitssystem lebt davon, dass wir alle Verantwortung übernehmen – durch gesunde Lebensweise, bewussten Umgang mit Ressourcen und faire Nutzung der medizinischen Angebote. So entlasten wir das System dort, wo es am meisten gebraucht wird – und sichern den Zugang für alle, die darauf angewiesen sind."
Benjamin Glaser, Präsidialreferent der Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien:

Foto: Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien
„Digitalisierung im Krankenhaus kann die Patientenversorgung spürbar verbessern – wenn sie durchdacht eingesetzt wird. Sie entlastet das Personal, beschleunigt Abläufe und schafft mehr Zeit für das Wesentliche: gute Medizin. Dafür braucht es aber eine funktionierende Infrastruktur, die die EDV-Abläufe verbessert und schlechter macht."
Matthias Brenner, Referent für Sonderklasse der Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien:

Foto: Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien
„Sonderklasse-Leistungen sind kein Gegensatz zum solidarischen System, sondern ein fester Bestandteil davon. Wer sie nutzt, trägt doppelt zur Finanzierung bei: durch Sozialversicherungsbeiträge und private Vorsorge. Gerade in Wien zeigt sich, wie stark die öffentliche Versorgung durch private Krankenastalten entlastet wird – eine Leistung, ohne die das System kaum zu stemmen wäre.“
