Gesundheitspolitik

Frau mit Sakko vor österreichischer Fahne und EU-Fahne lächelt in die Kamera.
Kommentar von außen

Sinnvolle Maßnahmen für eine gelungene Integration von Fachkräften

Damit Ärztinnen und Ärzten aus dem Ausland der Einstieg in den österreichischen Berufsalltag gelingt, braucht es gezielte, praxisnahe und leicht zugängliche Unterstützungsangebote. Ein Kommentar dazu von Claudia Bauer, Bundesministerin für Europa, Integration und Familie. 

Der Tiroler Landeshauptmann Anton Mattle, steht im dunklen Anzug und mit Krawatte vor der Tiroler Fahne.
Kommentar von außen

Wie gesund ist Österreich?

Das Gesundheitssystem in Tirol und Österreich steht zweifellos vor großen Herausforderungen – und der Wunsch der Bevölkerung nach Veränderung ist enorm. Die Österreicherinnen und Österreicher wollen wissen, was wir anders machen, was sich verändert, was besser wird. Anton Mattle, Tirols Landeshauptmann und seit Jänner Vorsitzender der Landeshauptleutekonferenz, wirft einen Blick auf die Thematik. 

Der Arzt und Funktionär Eduardo Maldonado-González sitzt und blickt seinen Interviewer an.
AUVA

Neue Sorgen um Standort und Jobs

Fehlender Schockraum, offene Bewilligung und Angst vor einer Aufweichung der Betriebsvereinbarung erschüttern das Vertrauen der Belegschaft. Während die AUVA Entwarnung gibt, warnen Ärztinnen und Ärzte vor Risiken für die Notfallversorgung. Eduardo Maldonado-González, Vizepräsident und Obmann der Kurie angestellte Ärzte in der Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien, fordert Klarheit für die Belegschaft und die medizinische Versorgung in Wien.

Vizepräsident Maldonado-Gonzalez, Vizepräsidentin Kamaleyan-Schmied und Präsident Johannes Steinhart stehen vor einem Rollup der Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien
Retrospektiv

Die Highlights aus dem Kammer-Jahr

Funktionärinnen und Funktionäre teilen ihren persönlichen Rückblick zur Gesundheitspolitik 2025. Ein Querschnitt zeigt im Zeitraffer Impulse, die die Kammer heuer gesetzt hat, und gibt einen Überblick über erreichte Erfolge.

Mann mit Hemd und Sakko sitzt am Schreibtisch.
Datentransfer

Diagnosecodierung startet mit Sicherheitsanlauf

Die Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien hat sich für Verbesserungen der Diagnosecodierung eingesetzt – mit einem ersten Erfolg: Mit Jahresbeginn startet eine halbjährige Einführungsphase, die Teilnahme von Ärztinnen und Ärzten ist dabei freiwillig. Die verpflichtende Übermittlung der Diagnosen startet ab Juli 2026. Bis dahin wird sich die Kammer für weitere Fortschritte einsetzen. Offene Datenschutzfragen, Kosten und die technische Umsetzung stehen weiter in der Kritik.

Mann mit Brille, Hemd und Sakko lächelt in die Kamera.
Kommentar von außen

Ein Hoch auf unser solidarisches Gesundheitssystem!

Wie wir unser solidarisches Gesundheitssystem erhalten beziehungsweise es wieder verbessern, ist für ÖGK-Obmann Andreas Huss die Kernfrage in der aktuellen gesundheitspolitischen Diskussion, die er in seinem Kommentar zu beantworten versucht. 

 

Präsident Johannes Steinhart im Gespräch - an seinem Bürotisch sitzend
Gesundheitsversorgung

„Es braucht eine echte Strukturreform“

Präsident Johannes Steinhart über die Auswirkungen der prekären Budgetsituation aufs Gesundheitswesen, den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen und warum die Ursachen des ÖGK-Defizits seriös aufgearbeitet werden müssen. 

Auf dem Podium befinden sich die Moderatorin und Ehrenpräsident der Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien, Thomas Szekeres, der gerade spricht und ein Mikrofon in der rechten Hand hält. Beide sitzen, zwischen ihnen steht ein kleines Tischchen, auf dem sich zwei Mineralwasserflaschen befinden sowie zwei Gläser. Im Hintergrund ist ein Plakat der Veranstaltung zu erkennen.
Diskussion um Gesundheitsversorgung

„Weniger Einnahmen können nicht mehr Leistungen bezahlen“

Die Entkopplung der Gesundheitsausgaben vom Bruttoinlandsprodukt, die Attraktivierung des Kassensystems und die Etablierung von Leitspitälern forderte Ehrenpräsident Thomas Szekeres bei einer Podiumsdiskussion zur Zukunft der Gesundheitsversorgung.

Der Journalist Köksal Baltaci von "Die Presse" blickt direkt in die Kamera. Der Hintergrund ist hell und einfärbig.
Kommentar von außen

Das Problem – und die Lösung

Lange Wartezeiten auf Termine und Operationen, überfüllte Spitalsambulanzen, kaum Zeit für ausführliche Arzt-Patienten-Gespräche in Kassenordinationen und ein stark wachsender Privatsektor im niedergelassenen ebenso wie im stationären Bereich: Diese Symptome eines überlasteten Gesundheitswesen skizziert "Die Presse" Gesundheitsjournalist Köksal Baltaci. 

Der Arzt Shahrokh Shariat sitzt an einem Tisch, die Hände vor sich zusammengetan, und hat einen weißen Arztkittel an und trägt eine blaue Krawatte. Er trägt ebenso eine Brille und blickt direkt in die Kamera.
Vorsorge

„Österreich braucht endlich eine nationale Männergesundheitsstrategie“

Shahrokh Shariat, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Urologie und Andrologie, erklärt, warum der „Movember“ als Awareness-Monat für Männergesundheit nicht ausreicht und warum das Fehlen einer nationalen politischen Strategie schwerwiegenden Folgen hat. Er verweist auf die Wichtigkeit, einen stärkeren Fokus auf Prostatavorsorge, Fertilität, Testosteronspiegel und die Enttabuisierung erektiler Dysfunktion zu legen.

Dr. Brenner und Dr. Frank im Gespräch miteinander
Zukunft des Lorenz-Böhler-Spitals

„Wir werden hier gebraucht“

Die Teilschließung des Lorenz-Böhler-Spitals im März 2024 sorgte für große Aufregung. Nun entsteht in der Brigittenau ein neues Interims-Traumazentrum. Roland Frank, ärztlicher Direktor der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA), und Heinz Brenner, Unfallchirurg am Lorenz-Böhler-Spital sowie stellvertretender Obmann der Fachgruppe Unfallchirurgie in der Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien sprechen über Teamgeist und die Zukunft des Standorts.

Beim KI-Symposium sitzen, von links nach rechts, die Herren Andreas Klein, Bart de Witte, Christoph Bock und Johannes Steinhart beisammen und diskutieren.
KI in der Medizin

„Längst nicht mehr Science-Fiction“

Künstliche Intelligenz verändert die medizinische Praxis grundlegend. Das KI-Symposium der Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien bot spannende Einblicke in aktuelle Entwicklungen, Chancen, Risiken und die entscheidende Rolle von Ärztinnen und Ärzten. 

Von links nach rechts stehend: Vizepräsident Eduardo Maldonado-González, Vizepräsidentin Naghme Kamaleyan-Schmied und Präsident Johannes Steinhart
Gesundheitsinfrastrukturreport

Das Wiener Gesundheitssystem auf dem Prüfstand

Die Zufriedenheit der Wiener Ärzteschaft mit dem Gesundheitssystem hat einen Tiefstand erreicht. Das zeigt die aktuelle Erhebung des dritten Wiener Gesundheitsinfrastrukturreports im Auftrag der Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien. Um weiterhin die bestmögliche medizinische Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen, fordert die Kammer mehr Effizienz und nachhaltige Finanzierungsmodelle.

Vier Männer stehen im Freien in ländlicher Gegen beieinander und blicken in die Kamera.
Gesundheitsgespräche

Zukunft gestalten, Versorgung sichern

Zwischen alpinem Bergpanorama und intensiven Diskussionen: Im Juli 2025 wurde Alpbach in Tirol erneut zum Treffpunkt führender Köpfe aus Medizin, Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft. Wichtige Impulse kamen dabei auch von der Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien.

Die Ärztin und Kammer-Funktionärin Alessia Felli lächelt, trägt eine Brille und im Hintergrund ist eine Marmorwand zu sehen.
Italiens Gesundheitswesen

Zwischen Dolce Vita und Sparmaßnahmen

Sonne im Überfluss, göttliche Espressi und eine Sprache zum Niederknien: Italien ist für viele das gelobte Land. Die Römerin Alessia Felli ist der Liebe wegen in Wien geblieben und arbeitet seit Langem am AKH als Anästhesistin. Im Gespräch mit Ärzt*in für Wien erzählt sie über Unterschiede und Gemeinsamkeiten in Arbeitsweise und Mentalität, was Teamwork für sie bedeutet und woran es in Italien mangelt.